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Mitgliedschaft & Wintergrillen 2016

 

Gude Nordwestkurve,

hiermit laden wir Euch zu unserer ersten Veranstaltung im neuen Jahr ein: dem Wintergrillen im Fanhaus Louisa am 16. Januar 2016 ab 16 Uhr.

Als besondere Gäste begrüßen wir diesmal Manni Binz und Ervin Skela. Wir sind gespannt darauf, was die Beiden zu erzählen haben. Das Wintergrillen wird gleichzeitig die offizielle Wiedereröffnung des Fanhaus Louisa nach dem Umbau sein.

Ihr könnt Euch an diesem Tag auch erstmalig die neue Jahresmitgliedschaft für 2016 sichern. Für die aktive Fanszene sollte es obligatorisch sein, sich diese Mitgliedschaft zu sichern. Ihr habt dadurch keinerlei Verpflichtungen, die Kosten sind überschaubar, ihr unterstützt die Kommunikation und Vernetzung innerhalb der Fanszene, die Vertretung Eurer Interessen gegenüber der Öffentlichkeit und der relevanten Institutionen und ihr habt die Möglichkeit mit zu bestimmen, wer Eure Vertreter sind. Es gibt zwar keine Ermäßigung auf Fanartikel oder Eintrittskarten, dafür eine gehörige Portion Einfluss auf die Entwicklung der Rahmenbedingungen für unsere Fanszene in einem Umfeld, das gerade jetzt wieder von Innenministern und anderen fragwürdigen Gestalten geprägt wird.
Der Preis bleibt unverändert bei 5 Euro und Ihr erhaltet dieses Jahr einen schicken Aufnäher dazu.

Ab dem ersten Heimspiel der Rückrunde könnt Ihr wie gewohnt am FuFA-Stand vor Block 32 und am Container die Jahresmitgliedschaft 2016 erwerben.

Wie in den letzten Jahren bieten wir auch wieder eine Anmeldung per Email an. Wer dies in Anspruch nehmen möchte, sendet bitte den ausgefüllten und unterschrieben Antrag an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  und überweist parallel 7 Euro (Beitrag zzgl. Material- und Portokosten) auf folgendes Konto:

Nordwestkurve Frankfurt e.V.
IBAN: DE53 5105 0015 0140 2733 43
Verwendungszweck: Mitgliedschaft 2016

Ihr erhaltet Euren Ausweis und Euren Aufnäher dann per Post nach Zahlungseingang.


Wir hoffen ihr seid gut ins neue Jahr gekommen. Wir sehen uns am 16. Januar 2016 im Fanhaus Louisa!


Euer Nordwestkurve-Rat

Zur Sicherheitsdebatte im Deutschen Fußball

 

Hallo Deutschland,

es ist mal wieder soweit: wir haben ein Gewaltproblem. Ein Gewaltproblem im deutschen Fußball. Ein großes Gewaltproblem, das uns Angst macht. Ein Gewaltproblem, das eine Gefahr für die innere Sicherheit darstellt. Erst recht vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse.

Die Attentate von Paris am 13. November werden in diesen Tagen hastig instrumentalisiert, um die vom Grundgesetz garantierten Rechte, die auch für Fußballfans gültig sind und ohnehin schon seit Jahren beschnitten werden, weiter auszuhöhlen. Ein Teil der Attentate galt einem Fußballspiel - das muss genügen, um einen kausalen Zusammenhang zum Terrorismus zu konstruieren.

Es sind nicht nur die bekannten Hardliner, die nun erneut fordern, die Stadien in totale Sicherheitszonen zu wandeln. Auch zahlreiche Vereinsvertreter melden sich im gleichen Tenor zu Wort. Zu den beliebtesten Forderungen zählen u.a. personalisierte Eintrittskarten, Stadionzutritt per Fingerabdruck und Nacktscanner. Von vielen Seiten wird die Angst vor neuen Anschlägen als Vorwand genommen, um die Einführung weiterer Repressionen voranzutreiben. Der Fußball scheint dabei der Feldversuch zu sein, der die Ausweitung in weitere gesellschaftliche Bereiche nach sich ziehen könnte. Zumal die Zustimmung in der Bevölkerung für alles, was im Namen der "Sicherheit" durchgeführt wird, größer denn je ist.

Eine Forderung, wie von Rudi Völler geäußert, nach einer Fankarte nach italienischem Vorbild zeugt vielleicht in gewisser Weise von Hilflosigkeit, die man in solchen Tagen verstehen kann. Dämlich und nicht durchdacht bleiben solche Vorschläge dennoch. Ganz zu schweigen von den üblichen Polizeigewerkschaftern, die auf schäbigste Art und Weise die aktuell für sie günstige Situation für ihre Lobbyarbeit ausnutzen. Uns ist es nach wie vor unverständlich welcher ernstzunehmende Journalist Rainer Wendt und Co. als substanzielle Gesprächspartner in einem Rechtsstaat ansieht, so ganz neu ist dies aber natürlich nicht.
Allen Vorschlägen ist jedoch eins gemein, die wirkliche Wirksamkeit der Maßnahmen ist kaum gegeben. 

Gewissen Funktionären scheint es aber nicht wirklich um die Sache zu gehen, sondern um die Chance ihre kruden Maßnahmen endlich durchsetzen zu können. Dass nach solch einem Spiel wie in Paris niemand im Stadion mit Böllern um sich werfen wird, ist selbstverständlich, dazu braucht es auch keine verlogenen Appelle gewisser Institutionen. Es ist dagegen fast schon widerlich, wie man die Anschläge für den eigenen Kampf gegen Pyrotechnik insgesamt instrumentalisieren will.


Frankreich macht vor, wie es geht: Die breite Mehrheit der Bevölkerung ist willens und bereit, für vermeintliche Sicherheit eigentlich unveräußerliche Bürger- und Freiheitsrechte aufzugeben. Das französische Innenministerium hat jetzt ein Verbot für Gästefans bei Fußballspielen der ersten beiden Ligen, beim nationalen Pokal sowie dem Europapokal erlassen, das bis Mitte Dezember gültig sein wird. Begründet wird dies damit, dass Polizeikräfte an anderen Stellen benötigt werden. Der Aufschrei in der Bevölkerung hält sich in Grenzen.

Wir befürchten, dass dies ein Vorbild für die Scharfmacher hierzulande sein wird: Spätestens jetzt bietet sich die Chance, zusätzlich zu den bereits erfolgten Einschränkungen insbesondere für Gästefans (u.a. Reduzierung der Kartenkontingente, vorgegebene Anfahrtswege und -zeiten oder Aufenthaltsverbote), das „Problem“ Fußballfans entscheidend in den Griff zu bekommen, indem man Anhängern der auswärtigen Mannschaft einfach den Besuch untersagt. Am Wochenende nach den Anschlägen von Paris hat es gleich fünf von neun Fanszenen getroffen, die ihre Mannschaft zu einem Spiel der ersten Bundesliga begleiten wollten. Fans aus Dortmund, München, Hannover, Mainz und Bremen kamen entweder nicht am Zielort an, wurden dort nicht in Stadion gelassen oder hatten im Inneren massive Probleme mit den Sicherheitskräften. Das Beispiel Bremen zeigt die drohende Gefahr am deutlichsten: Dort hatten es einige Fans gewagt, ohne Fahrschein nach Wolfsburg zu fahren. 

Stadien sind Orte, an denen sich viele tausend Menschen treffen, um ihre Freiheit auszuleben. Um Freude und Trauer zu teilen, um Leidenschaft zum Ausdruck zu bringen, um in bunter Vielfalt das Leben und die Liebe zum Verein miteinander lautstark und lebendig zu feiern.

Die Freiheit und die Vielfalt in den Fankurven darf nicht einer vermeintlichen Sicherheit geopfert werden. Wir dürfen die Kreativität, die Lautstärke, die Buntheit und die Leidenschaft der Fans nicht zugunsten des Fetischs einer falsch verstandenen und trügerischen Sicherheit, die es niemals geben kann, zu Grabe tragen. Und niemals dürfen wir uns unserer (derzeit wieder viel beschworenen) „Werte“ entledigen. Sicherheit kann niemals ein Ersatz für Freiheit sein.

Wir fordern, dass die Funktionäre und Verbände nach den eigenen Appellen handeln: Das Leben weiterleben und nicht aufgrund einer bestehenden Gefahr zu ändern. Das sind nichts als leere Worthülsen, wenn man sich mit eigenen absurden Maßnahmen ad absurdum führt. Wendet alle rechtsstaatlichen Maßnahmen an, die es für solche Fälle gibt, aber schränkt nicht die Grundsätze ein, die uns derzeit noch positiv von anderen Staatsformen abheben, euer Streben in diese Richtung macht den deutschen Fanszenen zu Recht große Sorgen.


Der Nordwestkurve-Rat
im November 2015

Neuer Nordwestkurve-Rat gewählt

 

Im Rahmen unserer gestrigen Mitgliederversammlung fand die Wahl zum neuen Nordwestkurve-Rat statt, dem in den nächsten 12 Monaten folgende Personen angehören:

1. John (EFC Alte Liebe)
2. Donna (Fanbetreuung e.V.)
3. Fabian (Ultras Frankfurt)
4. Alex (EFC Äppelwoi)
5. Birgit (Fan- und Förderabteilung)
6. Ruth (Bembelbar/Geiselgangster)
7. Andreas (Fanbetreuung e.V.)
8. Mathias (EFC Per Sempre)
9. Johannes (EFC Frankfurter Niveau)
10. Henning (Fan- und Förderabteilung)
11. Dominik (Ultras Frankfurt)

 

 

 

Offener Brief an den FC Ingolstadt - Nordwestkurve Frankfurt gibt Tipps in Fanfragen

 

Lieber FC Ingolstadt,

wir möchten euch zuerst einmal in der Bundesliga begrüßen. Man kann euch, als Verein des VW-Konzerns, sicherlich nicht unbedingt als kleinen Verein bezeichnen. Als einer der 14 Vereine, die der VW-Konzern in den ersten beiden Ligen unterstützt, könnt ihr euch sicherlich heimisch fühlen. Unsere Niederlage in Ingolstadt war so schmerzlich wie verdient, so schmerzlich wie Niederlagen nun mal sind. Ihr habt nun einen tollen Start hingelegt und habt große Chancen die Klasse zu halten. Aber es soll heute nicht um die sportlichen Aspekte des Tages gehen.

Vielmehr möchten wir euch, als große und aktive Fanszene, ein paar Ratschläge geben. Sportlicher Erfolg ist nämlich nicht immer alles. In Fragen der Fankultur und speziell bei sicherheitsrelevanten Fragen, solltet ihr euch ab und an dann doch mal den Spiegel vorhalten. Ihr seid noch immer „nur“ der FC Ingolstadt. Eure Fans, die sich vielleicht irgendwann mal zu einer richtigen Fanszene formen werden, sind für jeden großen, traditionsreichen Verein völlig uninteressant. Weder besteht dort eine Rivalität, noch irgendeine Absicht zu Gewalttätigkeit. Das klingt nun vielleicht ein wenig arrogant, aber es ist nun mal so.

Leider beobachtet man immer wieder, dass kleine oder unerfahrene Vereine bei Spielen gegen die "gefährlichen Vereine" in einen peinlichen Wahn verfallen. Das liegt im Regelfall irgendwo zwischen Unkenntnis, Panik und heimlicher Großmannssucht. Nicht nur in der Liga, auch im DFB-Pokal nimmt man solche Dinge oft wahr. Ein großer Verein kommt und diese Vereine werden panisch! Offenbar denken sie, es drohen Szenen, die sie aus der übertriebenen Berichterstattung um das letzte Derby des Gastes kennen. Insgeheim spielt aber auch immer ein wenig heimliche Freude mit, eine Profilneurose, endlich mal im großen Fußballgeschäft mitspielen zu dürfen. Endlich kann man im Sicherheitsbereich mal richtig auffahren, sich beweisen. Und das geht natürlich nur mit harter Hand und den großen Kanonen. So mancher Einsatzleiter und Sicherheitsbeauftragter freut sich nun endlich mal einen großen Einsatz leiten zu dürfen. Aber liebe kleine Vereine: Ihr seid noch immer die FV Illertissens und FC Ingolstadts dieser Welt. Euch droht gar nichts!
Die Fans der großen Vereine wollen einfach nur ihre Mannschaft unterstützen, vielleicht mal ein neues Stadion sehen und schnellstmöglich wieder verschwinden.

Eines solltet ihr Wissen: So wie ihr ein Spiel betrachtet und angeht, so geht es auch vonstatten. Warum man zu einem Spiel, wie am vergangenen Wochenende, Hundertschaften des berüchtigten USKs ankarren muss, verstehe wer will. Dass diese sich gerne verhalten wie die buchstäbliche Axt im Wald und in anderen Staatsformen eindeutig besser aufgehoben wären, ist nun keine Neuigkeit. Redet man diesen „jungen, motivierten“ Einsatzkräften noch ein, dass da nun ein Risikospiel stattfindet, verhalten sie sich nicht unbedingt entspannter. Provozierte Auseinandersetzungen sind die Folge solcher Polizeitaktiken. Die Quote eines völlig unsinnigen Einsatzes scheint wohl erfüllt werden zu müssen, das zeigt schon die Zahl angeblicher Beleidigungsdelikte. Die Presse springt auf derartige Schlagzeilen in der Polizeipresse, die Polizei habe "viel zu tun gehabt" aber natürlich gerne an. Im Gegensatz zu euch kennen wir unsere Fanszene und auch ihr Gewaltpotenzial sehr genau. Wir können euch versichern, hättet ihr an diesem Tag zwanzig unbehelmte Polizisten an den Rand gestellt, hättet ihr den ruhigsten Tag der Saison verlebt.

Die Polizei wird in den Vorbesprechungen von euch instruiert, setzt ihr ein Risikospiel an, so nimmt dort alles Weitere seinen gewohnten Gang. Und das bedeutet üblicherweise nichts Gutes, speziell in Bayern. Ab diesem Zeitpunkt seid auch ihr machtlos, das kann euch niemand vorwerfen, heraufbeschworen habt ihr solche Situationen allerdings sehr wohl.
Wofür ihr aber direkte Verantwortung tragt, sind die Zustände bei eurem Ordnungsdienst. Wieso eigentlich meint ihr dort eine Einheit des Ordnungsdiensts aufstellen zu müssen, die mit der Beschriftung „Special Force“ auf dem Ärmel rumlaufen muss? Das ist irgendwann nur noch peinlich. Gerade wenn man diese einkleidet, als kämen sie aus einer glücklicherweise überwundenen deutschen Epoche.
Der Chef eures Sicherheitsdienstes, der sich eher gab wie ein Provinzfürst mit ausgeprägtem Geltungsbedürfnis, ist also der Meinung, dass man eine optische Aktion mit Papierschnipseln verbieten muss, sodass diese einzeln eingeschmuggelt werden mussten, wobei ein beträchtlicher Teil es eben nicht ins Stadion schaffte. Ebenso möchte man gerne eine kleine Kiste mit Zetteln im DIN A8 Format einkassieren, auf denen der Text eines neuen Liedes steht. Begründung: „So etwas möchten wir hier nicht!“ Vielleicht setzt bei euch irgendwann einmal ein Nachdenken ein, ob solche völlig unsinnigen Law-and-Order-Haltungen angebracht sind, oder ob sie zu Konflikten führen, die es unter normalen Umständen nie gegeben hätte.

Vermutlich zieht ihr euch nun an den Schreckensmeldungen über die „Ausfälle“ der Eintracht-Fans hoch und fühlt euch sogar noch bestätigt in eurem Tun. Wir geben euch nur den einfachen Rat: Genießt eure Zeit in der Bundesliga, entspannt euch! Ihr seid nun mal für einen Großteil aller Bundesligisten völlig uninteressant, auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt. Und gerade weil euch gegenüber niemand feindlich gestimmt ist, solltet ihr irgendwann auch erkennen, dass ihr dort einen völlig unnötigen Affentanz veranstaltet. Wenn selbst die "Szenekundigen Beamten (SKBs)" aus Frankfurt ratlos und kopfschüttelnd meinen, "Das ist alles völlig unverhältnismäßig und überzogen hier, aber was sollen wir machen?", will das etwas heißen.

Wir hoffen euch mit unseren gut gemeinten Ratschlägen in Zukunft einiges an Ärger ersparen zu können. Für euch und für den Freistaat Bayern ist diese Erkenntnis bares Geld wert, ihr müsst nur über euren Schatten springen und euch ein wenig selbst reflektieren. Nun ist ja auch glücklicherweise nichts Weltbewegendes vorgefallen, was euch nachhaltig beschäftigen wird, ein wenig Objektivität sollte also durchaus drin sein.

In großer Vorfreude auf unser nächstes, völlig entspanntes, Gastspiel in Ingolstadt

Euer Nordwestkurve-Rat

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

Liebe Fördermitglieder,

hiermit laden wir Euch zur satzungsgemäßen Versammlung der Fördermitglieder des Nordwestkurve Frankfurt e.V. am Samstag, den 17. Oktober 2015 vor dem Gladbach-Spiel ein.

Ort: Saalbau Niederrad (Goldsteinstraße 33 - 35 HH, 60528 Frankfurt am Main) 
Beginn: 13.00 Uhr


In diesem Jahr ist es uns wieder möglich, die Versammlung auf einen Spieltag zu legen. Wir freuen uns daher auf eine rege Beteiligung aus der Mitgliedschaft, zumal der Versammlungsort praktisch auf dem Weg ins Stadion liegt.

Die Tagesordnung besteht vorläufig aus folgenden Punkten:

1.) Bericht des Nordwestkurve-Rats über die abgelaufene Amtszeit
2.) Aussprache über den Bericht
3.) Entlastung der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats
4.) Neuwahl der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats
5.) Verschiedenes

Auf drei Punkte unserer Satzung, welcher die Durchführung der Versammlung und insbesondere die Wahlen der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats betreffen, wollen wir auch in diesem Jahr besonders hinweisen:

1. Laut Satzung (§ 9 Abs. 5) soll der Nordwestkurve-Rat in der Regel aus elf Mitgliedern bestehen und muss mindestens sieben Mitglieder haben. Mitglied des Nordwestkurvenrats kann jedes Fördermitglied werden, das seine Kandidatur spätestens zwei Wochen vor der Versammlung der Fördermitglieder beim noch amtierenden Nordwestkurvenrat schriftlich oder per E-Mail eingereicht hat.
Wer also Interesse an einer Mitarbeit im Nordwestkurve-Rat hat, muss uns dies bis spätestens 3. Oktober 2015, am besten per E-Mail an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , mitgeteilt haben. Es würde uns sehr freuen, wenn sich aus der Mitgliedschaft möglichst viele Leute einbringen, schließlich soll der Nordwestkurve-Rat breit aufgestellt sein und unsere Fanszene in Ihrer Gesamtheit abbilden.

2. Die o.g. Tagesordnung ist noch vorläufig, weitere Punkte können nach § 9 Abs. 3 unserer Satzung in die endgültige Tagesordnung aufgenommen werden. Dort ist geregelt: „Anträge von Fördermitgliedern sind in die endgültige Tagesordnung der Versammlung aufzunehmen, wenn sie spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Nordwestkurve-Rat eingereicht sind und von mindestens fünf Fördermitgliedern durch Unterschrift unterstützt werden“. Etwaige Anträge zur Tagesordnung müssen uns ebenfalls bis spätestens 3. Oktober 2015 erreicht haben.

3. Stimm- und Rederecht bei der Versammlung der Fördermitglieder genießen alle Mitglieder, die bis spätestens 30. April des laufenden Jahres ihre Fördermitgliedschaft erworben haben (§ 9 Abs. 3 der Satzung). Das Stimm- und Rederecht kann nur persönlich ausgeübt werden; die Vertretung eines nicht anwesenden Fördermitglieds ist, auch mit Vollmacht, nicht zulässig. Mitglieder, die erst nach dem 30. April die Fördermitgliedschaft erworben haben, können selbstverständlich ebenfalls kommen und der Versammlung beiwohnen.

Infos zur Anreise:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahn 12 (Richtung Schwanheim Rheinlandstraße) bis zur Haltestelle „Gerauer Straße“ – dann ca. 5 Minuten Fußweg. Alternativ auch mit der S-Bahn S7 (in Richtung Riedstadt-Goddelau), S8 oder S9 (beide Richtung Wiesbaden) bis „Niederrad Bahnhof“ und ca. 11 Minuten Fußweg.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung bei der Veranstaltung.


Frankfurt, den 19. September 2015

Der Nordwestkurve-Rat

Keine Stimmungsmache auf dem Trikot!

 

Wir möchten die Eintracht Frankfurt Fußball AG dazu auffordern, sich dem Protest des FC St. Pauli anzuschließen und das Tragen des Kampagnen-Logos der besagten "Zeitung" abzulehnen.

Dieses Blatt steht wie kein anderes für eine negative Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und Asylsuchende und trägt dabei auch Verantwortung für die ablehnende Haltung in der Bevölkerung, die in verschiedenen Anschlägen gipfelte. Wie so oft fungierte man dort als "Scharfmacher". Der neuerliche Schwenk zu einer wohlgesonnenen Flüchtlingspolitik ist verlogen und heuchlerisch.

Sein wahres Gesicht zeigt das Blatt (in Person des Chefredakteurs) im Umgang mit dem Protest des FC St. Pauli. Dort wird diese Haltung auf widerliche Art und Weise an den Pranger gestellt. Dabei ist der FC St. Pauli in der Flüchtlingsfrage sicherlich einer der wenigen Vereine, deren Haltung absolut außer Frage steht.

Diesen hetzerischen Angriff auf ein Mitglied des Ligaverbands darf sich unserer Meinung nach weder die DFL, noch ein Verein der Bundesligen gefallen lassen.

Unsere Forderung hat in keinem Fall die Absicht, politische Themen über ein gesundes Maß hinaus in die Fankurven zu tragen, sondern soll ein klares Zeichen setzen, um zu verhindern, dass zweifelhafte Medien in ihrem Streben nach Sympathiewerten unterstützt werden und alle, die sich dem verweigern, öffentlich angreifen. Die aktuellen Vorgänge bestärken uns im Umgang mit dieser vermeintlichen Zeitung.

In unserer Stadt ist die Integration fest verankert.

Die Fanszene von Eintracht Frankfurt und der Verein haben ihr soziales Engagement schon mehrfach mit großen Aktionen (United Colors, Stolpersteine, Yeboah Haus, WirTragenDenAdlerImHerzen etc.) belegt und haben es nicht nötig, sich an einer solch unsäglichen Kampagne dieses Blattes zu beteiligen.

Den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich seit Wochen und Monaten in beachtenswerter Weise engagieren, sollte unsere Aufmerksamkeit gelten und nicht der PR Kampagne eines Blattes.

Wir bitten daher die Verantwortlichen unserer Eintracht zur Solidarität und zum Verzicht auf das Tragen des Logos und stattdessen die "United Colours"-Botschaft zu verwenden. Wir hoffen unser Verein hat den Mut sich diesem Protest anzuschließen. Leider hat diese Zeitung sehr oft gezeigt, dass man auf Boykott gegen sie mit Hetze und Kampagnen reagiert, was auch in diesem Fall zu befürchten ist. Zu sehr übt dieses Medium Druck aus und lässt seine Macht spielen. Beweist Mut und stellt euch gegen diese Machenschaften!

 

Der Nordwestkurve-Rat

Erinnerung: Saisoneröffnungsfeier

 

Gude Nordwestkurve,

die neue Saison steht vor der Tür und damit sind es auch nur noch wenige Tage bis zur Saisoneröffnungsfeier im Fanhaus Louisa am Samstag, zu der wir euch noch einmal herzlich einladen möchten. Die Türen öffnen um 14 Uhr. Der Eintritt ist natürlich frei!

Auch in diesem Jahr konnten wir ein buntes Programm auf die Beine stellen. So wird es u.a. wieder ein Kickerturnier geben. Dieses beginnt um 16:00 Uhr. Wer teilnehmen möchte, sollte bitte bis 15:30 Uhr da sein. Für die kleinen Adler bieten wir ein Kinderschminken von 14:00 bis 17:30 Uhr an. Außerdem sind auch die Junior-Adler wieder mit einem Stand vertreten. Gegen 16:00 Uhr erwarten wir offiziellen Besuch aus der Vereinsführung und der Mannschaft.

Auf der Bühne wird folgendes Programm geboten:

14:30 Uhr Eintracht Museum diskutiert: "Stadiongeschichten"
15:30 Uhr Eintracht Quiz
16:30 Uhr Besuch aus Vereinsführung und Mannschaft
17:30 Uhr Siegerehrung Quiz & Kickerturnier 
18:00 Uhr Ultrakaos 
19:15 Uhr Creme Frech
21:00 Uhr Bembelyouth



Wir sind noch auf der Suche nach Salat- und Kuchenspenden. Wenn jemand hierzu etwas beisteuern könnte würden wir uns sehr freuen! In diesem Fall bitte eine Email an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. schreiben unter der Angabe, was ihr gerne mitbringen würdet, damit das koordiniert werden kann. Bitte seht bei den sommerlichen Temperaturen aber gleich von Sahnetorten o.ä. ab.

Den gesamten Gewinn der diesjährigen Saisoneröffnung werden wir an das Fanhaus Louisa spenden. Zum 10-jährigen Bestehen des Fanhauses ist ein Ausbau in Form von barrierefreien Toiletten und einer Erweiterung der Innenfläche geplant. Der Ausbau soll komplett in Eigenregie durchgeführt und durch Spenden finanziert werden. 

Wer unabhängig von unserem Fest einen Beitrag zur Unterstützung leisten möchte, kann dies hier tun: https://www.betterplace.org/de/projects ... erstutzung

Infos zur Anfahrt findet ihr unter: http://www.frankfurter-fanprojekt.de

Wir freuen uns auf Euch!
Der Nordwestkurve-Rat

Update: RECLAIM THE NAME

 

Hallo Eintrachtler,

wir möchten euch über den aktuellen Stand der Aktion RECLAIM THE NAME informieren.
Leider gibt es nicht das gewünschte Ergebnis zu vermelden. Auf unser Angebot, das Waldstadion für einen Spieltag wieder seinen Namen tragen zu lassen, wurde nicht ausreichend eingegangen.

Im Herbst des letzten Jahres führten wir die Aktion des gemeinsamen Lottospielens durch, welche mit 384,20 Euro den erwartet niedrigen finanziellen Gewinn zur Folge hatte, jedoch um ein Vielfaches mehr Aufmerksamkeit erreichte, als wir uns erträumt hätten. Das hat uns gezeigt, dass wir damit ein Thema angesprochen haben, welches bei vielen Bewohnern im Rhein-Main-Gebiet und bei Fußballfans in ganz Deutschland Emotionen geweckt hat.
Es folgten gute und vertrauensvolle Gespräche mit Vertretern der Stadion Frankfurt Management GmbH, die sich sehr offen für unsere Anliegen zeigten und auch eigene Vorschläge einbrachten. Dafür gilt unser ehrlicher Dank an die dort handelnden Personen.

Leider hat sich der aktuelle und zukünftige Namensträger nicht gerade mit Ruhm bekleckert. In nahezu einem halben Jahr fand man keine Möglichkeit für den angekündigten gemeinsamen Termin. Dieser fand schließlich im April dieses Jahres statt. Vor Ort wurde gleich sehr deutlich gemacht, was die oberste Priorität haben sollte. Wir einigten uns auf ein vertrauliches "Kennenlerngespräch" zum Austausch von Positionen, dem weitere Gespräche folgen sollten. Nun hat sich vor dem Stichtag unseres Angebots nichts dergleichen getan, wodurch wir die Aktion nun beenden werden. Insgesamt haben wir den Eindruck bekommen, dass die Commerzbank AG fast schon panisch auf unsere Aktion im Herbst reagierte. In unserem Gespräch zeigte sich sehr deutlich worum es der Bank in erster Linie ging. Öffentlichkeit, die den Unternehmensnamen negativ erwähnt oder die "Marke Commerzbankarena" beschädigt, sollte unbedingt verhindert werden. Dies indirekt zu äußern und mehrfach zu betonen wurden unsere Gesprächspartner nicht müde. Daher hatten die Vereinbarung über die Vertraulichkeit der Gesprächsinhalte sowie die Bitte damit nicht direkt an die Presse zu gehen auch die höchste Priorität.
Bisher haben wir uns auch an diese Abmachung gehalten, jedoch sehen wir mit Saisonende keinen Sinn mehr an der Fortführung der Aktion und sind unseren Mitgliedern und der Vielzahl an interessierten Eintrachtfans auch diese Informationen schuldig.

Wir müssen leider feststellen, dass die emotionale Verbindung zu einem traditionellen Stadionnamen, die Bewahrung des Namens Waldstadion aus rein ideellen Werten und unsere Denkweise zur Verwurzelung und Bewahrung von Traditionen im Fußball der Marketingabteilung einer großen Bank nicht wirklich zu vermitteln sind. Man argumentiert nicht nur aus verschiedenen Beweggründen, die Denkweisen bewegen sich schlichtweg in einer anderen Welt. In den Gesprächen wurde vielmehr das Engagement der Bank im Fußballsport, auch in der Region, betont. Leider wurde dabei verpasst sich zur Tradition der Stadt Frankfurt zu bekennen und zum Anlass des 90 jährigen Bestehens des Waldstadions diesen Weg zu gehen. Hier hat die befürchtete "Beschädigung der Marke" wohl den Ausschlag gegeben. Hier hätten wir uns mehr Weitsicht gewünscht, wie es eine andere Bank aktuell in Rostock gezeigt hat, wo das Stadion nun wieder den Namen Ostseestadion trägt.

Wir werden uns nun mit Eintracht Frankfurt e.V. in Verbindung setzen und besprechen an welcher Stelle der Lottogewinn gut angelegt ist, da wir dieses Versprechen natürlich auch einlösen wollen.
Für die Zukunft bleibt festzuhalten, dass wir weiterhin sehen, dass es selbstverständlich ist das nun 90 jährige Waldstadion auch bei diesem Namen zu nennen und hoffen, dass dies auch in den kommenden Jahren immer wieder zu spüren und besonders auch zu hören ist. Auch in den nächsten Jahren wird es natürlich immer mal wieder Aktionen geben, die an den einzig wahren Namen unseres Stadions erinnern.

Vom Stadioninhaber wünschen wir uns, dass nach Ablauf des kommenden Vertrags über die Namensrechte am Waldstadion der Moment genutzt wird, um eine starke Marke in Frankfurt wieder zu verankern und ab diesem Zeitpunkt Waldstadion zum verpflichtenden Bestandteil des Stadionnamens werden zu lassen.

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Aktion nach Kräften unterstützt haben und wünschen euch einen schönen letzten Spieltag zum 90. Jubiläum des Waldstadions und eine erholsame Sommerpause, bis zu unserer Saisoneröffnungsfeier am 01.08.2015 am Fanhaus Louisa.

Für immer Waldstadion!

Euer Nordwestkurve-Rat

 

 

 

Update 10. September 2015:

 

Gude Nordwestkurve,

wir sind Euch noch eine Meldung über den Abschluss der Aktion RECLAIM THE NAME schuldig. Wie bereits kommuniziert, konnten wir den erspielten Lottogewinn von 384,20 Euro nicht erfolgreich in die Verhandlungen um die Vergabe der Namensrechte am Waldstadion einbringen. Wir hatten zu Beginn der Aktion versprochen, in diesem Fall den entsprechenden Betrag an Eintracht Frankfurt e.V. zur Verwendung im Jugendbereich zu spenden. Dies ist heute erfolgt.



Auch wenn das Waldstadion weiterhin das falsche Etikett trägt, möchten wir uns noch einmal bei allen Unterstützern bedanken.

Für immer WALDSTADION!
Der Nordwestkurve-Rat