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Einladung zur Versammlung am 11. November 2018:

Liebe Fördermitglieder,

hiermit laden wir Euch zur satzungsgemäßen Versammlung der Fördermitglieder des Nordwestkurve Frankfurt e.V. am Sonntag, den 11. November 2018 vor dem Schalke-Spiel ein.

Ort: Fanhaus Louisa
Beginn: 14:00 Uhr


Wir freuen uns daher auf eine rege Beteiligung aus der Mitgliedschaft.
Die Tagesordnung besteht vorläufig aus folgenden Punkten:
1.) Bericht des Nordwestkurve-Rats über die abgelaufene Amtszeit
2.) Aussprache über den Bericht
3.) Entlastung der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats
4.) Neuwahl der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats
5.) Verschiedenes

Auf drei Punkte unserer Satzung, welcher die Durchführung der Versammlung und insbesondere die Wahlen der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats betreffen, wollen wir auch in diesem Jahr besonders hinweisen:

1. Laut Satzung (§ 9 Abs. 5) soll der Nordwestkurve-Rat in der Regel aus elf Mitgliedern bestehen und muss mindestens sieben Mitglieder haben. Mitglied des Nordwestkurvenrats kann jedes Fördermitglied werden, das seine Kandidatur spätestens zwei Wochen vor der Versammlung der Fördermitglieder beim noch amtierenden Nordwestkurvenrat schriftlich oder per E-Mail eingereicht hat. Wer also Interesse an einer Mitarbeit im Nordwestkurve-Rat hat, muss uns dies bis spätestens 28. Oktober 2018, am besten per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , mitgeteilt haben. Es würde uns sehr freuen, wenn sich aus der Mitgliedschaft möglichst viele Leute einbringen, schließlich soll der Nordwestkurve-Rat breit aufgestellt sein und unsere Fanszene in Ihrer Gesamtheit abbilden.

2. Die o.g. Tagesordnung ist noch vorläufig, weitere Punkte können nach § 9 Abs. 3 unserer Satzung in die endgültige Tagesordnung aufgenommen werden. Dort ist geregelt: „Anträge von Fördermitgliedern sind in die endgültige Tagesordnung der Versammlung aufzunehmen, wenn sie spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Nordwestkurve-Rat eingereicht sind und von mindestens fünf Fördermitgliedern durch Unterschrift unterstützt werden“. Etwaige Anträge zur Tagesordnung müssen uns ebenfalls bis spätestens 28.Oktober 2018 erreicht haben.

3. Stimm- und Rederecht bei der Versammlung der Fördermitglieder genießen alle Mitglieder, die bis spätestens 30. April des laufenden Jahres ihre Fördermitgliedschaft erworben haben (§ 9 Abs. 3 der Satzung). Das Stimm- und Rederecht kann nur persönlich ausgeübt werden; die Vertretung eines nicht anwesenden Fördermitglieds ist, auch mit Vollmacht, nicht zulässig. Mitglieder, die erst nach dem 30. April die Fördermitgliedschaft erworben haben, können selbstverständlich ebenfalls kommen und der Versammlung beiwohnen.

Infos zur Anreise findet ihr hier: http://www.fanprojekt-frankfurt.de/index.php?id=anfahrt0
Bitte denkt daran, euren Mitgliedsausweis oder einen Personalausweis zur Mitgliederversammlung mitzubringen!
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung bei der Veranstaltung. 


Euer Nordwestkurve-Rat

JOINT STATEMENT ON OM/EINTRACHT AWAY TRAVEL BAN

 

Thursday, 20 September 2018

09:00

 

Last 19th of May, Eintracht Frankfurt fans were not only celebrating their club’s victory in the German Cup, but also their return to UEFA competitions after 5 years of absence. The first away game of Eintracht’s 2018-19 European campaign was meant to be a celebration, with thousands of fans following their team.

 

UEFA’s sanction against Olympique de Marseille casted a first shadow on Eintracht’s return, its supporters being the “collateral victims” of a disciplinary decision against the French club. By imposing OM to play its first home game behind closed doors, UEFA’s disciplinary body did not only punish tens thousands of local fans for the behavior of a few and the club’s failure to meet its obligations, but it also deprived Eintracht fans from their right to support their team. This stadium closure is nothing but a collective punishment and we are calling UEFA to put an end to these unfair measures.

 

Hundreds of them decided nevertheless to accompany the club to Marseille, visiting a neighboring European country like tens of millions of tourists every year. On Monday 17 September, 4 days only before the game, Eintracht Frankfurt and its supporters organisations were informed that the Préfecture de Police des Bouches-du-Rhône published an administrative order collectively depriving them from the right to enter the City of Marseille. Or at least to identify themselves and/or act as Eintracht Frankfurt fans within the territory of the city...

 

Yesterday, Football Supporters Europe (FSE), the Association Nationale des Supporters (ANS) and Eintracht Frankfurt jointly filed motions for summary judgement at the administrative court of Marseille, challenging the legality of the administrative order with the intention to make it possible for Eintracht fans to visit Marseille. The emergency court hearing will take place today at 10:00.

 

We believe the reasons given by the Préfecture de Police are invalid. Last time Eintracht went to follow their team to France, they took 13.000 fans to Bordeaux for a game which went “without any incident”, according to the local police.

 

Furthermore, no rivalries between the two sets of supporters could justify enhanced security measures. We also strongly question the claim made by the local authorities that they are not able to accommodate a few hundred Eintracht fans for this game, while over 10.000 German fans would have visited Marseille without the stadium closure.

 

We are therefore calling French authorities to reconsider their decision and welcome Eintracht fans in the City of Marseille. We are ready to defend the freedom of movement which should be prevail for every EU citizen, including football fans. Regardless of the outcome at today’s hearing, we are prepared to go through all national and Europa instances to challenge the specific treatment imposed to football fans by the local authorities.

 

Signatories: Association Nationale des Supporters, Football Supporters Europe, Frankfurt FanClubVerband e.V, , Eintracht Frankfurt Fan- und Förderabteilung, Nordwestkurve e.V., Ultras Frankfurt

Die Fanszene von Eintracht Frankfurt zum Marseille Spiel

Olympique Marseille gegen Eintracht Frankfurt. Was für eine klangvolle Partie!

 

Für viele von uns ein Kindheitstraum, unsere Eintracht im Stade Velodrome. Und dann auch noch nach jahrelanger Europa-Abstinenz. Aber schon direkt nach dem ersten Jubel über die Auslosung kam die schlechte Vorahnung – schließlich wird auch der UEFA-Cup leider von einem sogenannten Fußballverband ausgerichtet. Sogenannte Fußballverbände sind, wie wir alle wissen, korrupte Seilschaften, die sich allzu gern auch noch zum Herrscher über Recht und Unrecht aufspielen. Die UEFA steht dabei unserem lieben DFB in Nichts nach – im Gegenteil, sie ist auch in Sachen Korruption sozusagen der große Bruder. Allein die Tatsache, dass der langjährige Präsident Platini (ebenso wie Sepp Blatter) für Jahre gesperrt wurde, spricht Bände. Neu besetzt wurden die Positionen selbstredend mit ebenso gut beleumundeten Herrschaften. Alter Wein in neuen Schläuchen.

 

Jener Verband nun befand das Verhalten der Anhänger von Olympique Marseille in der zurückliegenden Saison für sanktionswürdig, weshalb das Stade Velodrome beim ersten folgenden Heimspiel geschlossen bleibt. Bei den Heimfans dürfte das nur ein Achselzucken hervorgerufen haben, der Wettbewerb genießt dort kein besonders großes Ansehen und im vergangenen Jahr gab es ja bis zum Finale genügend europäische Spiele. Nun musste man aber kein Prophet sein, um zu erahnen, dass man sich bei der UEFA die Gelegenheit, auch uns elegant mitzubestrafen, ungern entgehen lässt. Denn ein solches Geisterspiel gilt auch für die Fans der Gastmannschaft. Dementsprechend schauen wir beim ersten Europapokalspiel seit Februar 2014 sprichwörtlich mit in die Röhre.

 

Tatsächlich gibt es aber doch eine kleine Ausnahme: Dem Gastteam steht bei einer solchen Sanktion ohne eigenes Fehlverhalten ein minimales Ticketkontingent zu. Die Richtlinien sehen dort 200 Tickets vor. Das würde zwar einigen deutschen Teams locker reichen, bei uns in Frankfurt könnte man damit aber grob geschätzt ungefähr ein Fünfzigstel der Kartenwünsche bedienen. Selbstverständlich hat unser Verein angeboten, dieses Kontingent an die verschiedenen Protagonisten der aktiven Fanszene zu geben. Dies haben wir abgelehnt. Dieses Spiel wird ohne uns stattfinden. Das ist eine Frage der Solidarität mit allen Eintrachtlern, denen dieses Erlebnis genommen wird.

 

Uns bleibt nichts anderes übrig, als stattdessen die übrigen Spiele nach Frankfurter Art zu zelebrieren. Bucht die Flieger nach Zypern leer und fahrt notfalls mit dem Rad über die Alpen nach Rom. Macht das Waldstadion bei den Heimspielen erneut zum Hexenkessel. So schwer es auch fällt: Lasst uns unsere Wut in Energie verwandeln. Dann kommen wir eben weiter und spielen im Halbfinale nochmal im Velodrome.

 

Alle zusammen für unsere Fanszene. Eintracht Frankfurt International.

 

 

Der Nordwestkurve-Rat
Fan- und Förderabteilung Eintracht Frankfurt e.V.
Eintracht Frankfurt Fanclubverband e.V.
Ultras Frankfurt 1997

Pressemitteilung vom 09.09.2018

Wir erhalten vermehrt Presseanfragen zu den Aussagen des DFB-Präsidenten. Zunächst war dies für uns zu weit weg von jeglicher Realität, um darauf zu reagieren. Durch die Vielzahl der Anfragen, haben wir uns jedoch zu einem kurzes Statement entschlossen.

 

Die Aussagen von Herrn Grindel zeigen einmal mehr seine Ahnungslosigkeit und Hilflosigkeit beim Thema Fankultur. Diese diffuse, völlig realitätsferne Panik des Präsidenten lässt tief blicken.

Während die Fankurven die einzigen sind, die noch echte Kritik an den Missständen und der Korruption im DFB üben, scheint Grindel das als Sabotage zu betrachten, während er in der Öffentlichkeit von Dialog redet.

Kein ernstzunehmender Fanvertreter kann mit einem Verband unter diesem Präsidenten auch nur ein weiteres Wort wechseln!

 

Persönlich finden wir auch sehr interessant, dass er nach seinen Pokalsiegerwünschen für unseren jeweiligen Finalgegner inzwischen die Neutralität, eine Voraussetzung für dieses Amt, gegenüber Eintracht Frankfurt vollends aufgegeben hat.

 

Dieser Mann war und ist untragbar!

 

Der Nordwestkurve-Rat

Hartes Erwachen

Stell dir vor, du hast einen guten Freund oder eine gute Freundin die viele Kilometer entfernt wohnt. Du siehst die Person nicht oft, bleibst aber immer im Kontakt. Ab und zu ein Telefonat oder von Zeit zu Zeit ein paar SMS. Man tauscht sich aus über die Erlebnisse des vergangenen Wochenendes, bespricht private und berufliche Dinge oder sucht einen Rat. Dummgebabbel gehört natürlich auch dazu. Eine normale Freundschaft eben.

 

Diese Freundschaft wird jäh erschüttert, wenn dir völlig nichts ahnend mitgeteilt wird, dass der Staat all diese Gespräche abgehört und all die Nachrichten mitgelesen hat. Du erfährst es jetzt auf gleich durch einen Brief der Staatsanwaltschaft einer weit entfernten Stadt. Du verstehst die Welt nicht mehr.

 

Das Szenario wirkt wie aus einem Verschwörungsfilm, ist aber traurige Realität. Es betrifft die Fanfreundschaft zwischen Fans von Eintracht Frankfurt und Chemie Leipzig. Denn: Einen solchen Brief von der Staatsanwaltschaft hatten in den vergangenen Tagen mehrere Leute aus Frankfurt im Briefkasten. Weitere dieser Art werden wohl folgen. Inhalt des Briefes ist die Info darüber, dass man im Rahmen der TKÜ-Maßnahmen in Leipzig mit abgehört wurde. TKÜ steht dabei für Telekommunikationsüberwachung.

 

Um das Zustandekommen der TKÜ zu erklären, muss etwas ausgeholt werden.

Zunächst gab es ein Verfahren, das schon 2013 begonnen hatte. Leute aus der linken Szene in Leipzig wurden nach diversen Übergriffen auf Nazis verdächtigt, eine kriminelle Vereinigung nach Paragraph 129 Strafprozessordnung gebildet zu haben. Darunter waren auch Leute aus der Fanszene von Chemie. Sie alle wurden abgehört, was zu einem mittelschweren Skandal führte, da unter anderem auch das Leipziger Fanprojekt überwacht wurde – wegen seiner Arbeit mit Fußballfans. Auch Journalisten und andere so genannte Berufsgeheimnisträger wie Anwälte und Ärzte waren betroffen – weil sie vollkommen arglos mit den Personen telefoniert hatten. Das Verfahren wurde 2016 eingestellt.

Bei der Einstellung liefen bereits drei weitere Ermittlungsverfahren. Nun auch explizit gegen die Diablos und die Ultrà Youth von Chemie, die naturgemäß jede Menge freundschaftliche Verhältnisse nach Frankfurt haben. Ihnen wurde zur Last gelegt, dass sie eine kriminelle Vereinigung darstellen. Alle gruppentypischen Handlungen wurden dahingehend gedeutet. Beispiele dafür sind: regelmäßige Treffen = Bildung einer kriminellen Vereinigung; Rund-SMS = Beleg für geheime Vorgehensweisen; der traditionelle Chemie-Weihnachtsmarkt in Kooperation mit dem Verein = Geldbeschaffung für illegale Aktivitäten. Alles hanebüchen, alles Blödsinn, alles haltlos. Am 20. Juni wurden deshalb die Verfahren eingestellt.

 

Im Zuge der Verfahrenseinstellung bekamen mehrere Frankfurter Post. Post, weil man mit Menschen Kontakt hatte, gegen die erfolglos wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt wurde. Ist die Schikane nicht schon skandalös genug, erschreckt die Reichweite der Untersuchung umso mehr. Ohne stichhaltige Beweise zu haben, wurden Leute aus unserer Mitte, aus unserer Kurve Opfer des Ermittlungswahns. Ein einfacher Kontakt nach Leipzig reicht aus, um ins Fahndungsraster zu geraten. Die Privatsphäre, das oberste persönliche Gut, wird ohne expliziten Verdacht aufgehoben.

 

Die Farce in Leipzig zeigt, dass wir alle betroffen sind. Zwar könnte man in Frankfurt sagen, weit weg und das betrifft uns ja nur am Rand. Doch was ist, wenn die Praktiken auch in Frankfurt Anwendung finden? Das Beispiel aus Leipzig zeigt eindrucksvoll, dass ein Kontakt reicht um Teil einer Ermittlung zu werden und wie sehr geltendes Recht gebeugt werden kann. Gerade dem Versuch die staatliche Repression auszuweiten, gilt es entgegen zu treten. Nicht alle Vorgehensweisen der Ermittlungsbehörden sind legitim und einfach so abzunicken.

Einmal mehr möchten wir euch also darauf hinzuweisen, dass alles was ihr tut, speziell in der elektronischen Kommunikation, im Fokus stehen kann. Speziell als Fußballfan sind wir schon lange weg von der Annahme, dass man für eine absurde Überwachung auch nur ansatzweise irgendwelche Gesetze gebrochen haben muss.

 

Stellungnahme Aktive Fanszene Montag RB NACH DEM SPIEL


Die Fanszene von Eintracht Frankfurt:

Nun ist es vorbei, das erste Montagsspiel.

Was bleibt?


Ein beeindruckendes Zeichen, das von allen Gruppen und Institutionen unserer Fanszene geplant und organisiert wurde. Ein friedliches Zeichen, das deutlich gemacht hat, dass wir Montagsspiele nicht wollen. Ein mahnendes Zeichen, das auch als Warnung verstanden werden darf: Bis hierhin und nicht weiter!


„Denn letztlich spielen wir Fußball für uns und auch für die Fans.“ [Niko Kovac]

 

 

Der Nordwestkurve-Rat
Fan- und Förderabteilung Eintracht Frankfurt e.V.
Eintracht Frankfurt Fanclubverband e.V.
Ultras Frankfurt 1997

Gemeinsames Statement zu Montagsspielen

 

Die Fanszene von Eintracht Frankfurt:
Nur noch wenige Tage, dann spielt unsere Eintracht gegen den Red-Bull-Ableger aus Leipzig. Leider wird aus der Nordwestkurve an diesem Montag nicht die gewohnte Unterstützung kommen können. Darüber werden wir natürlich auch noch mit der Mannschaft sprechen. Denn für uns geht es an diesem Tag um mehr als Tore und Punkte.


Es geht um die Frage: Was sind wir als Fußballfans noch bereit, mitzumachen?


Wir als Fanszene von Eintracht Frankfurt sind uns einig: Montagsspiele gehören nicht dazu! Und deswegen werden wir den Protest ins Stadion tragen. Wir dürfen nicht einfach draußen bleiben.
Wir dürfen auch nicht einfach nur den Gesang verweigern, um keine vermarktungsfähige Kulisse für dieses Spiel zu bieten.
Wir müssen klar machen, was uns nicht passt.


Alle Eintracht-Fans – egal, wo sie im Stadion stehen oder sitzen – sind daher aufgerufen, ihr Anliegen auf Tapete oder Stoff zu malen. Macht den Verantwortlichen deutlich, was ihr von Montagsspielen haltet!


Verband und Vereine sind offenbar bereit, unsere Interessen jedem noch so geringen finanziellen Vorteil zu opfern. Wenn sie ein paar Euro mehr in den Taschen haben, ist es ihnen egal, dass wir uns für Montags-Auswärtsspiele Urlaub nehmen müssen und unser soziales Gemeinschaftsleben, das insbesondere vor und nach den Spielen stattfindet, bedroht ist. Die bestmögliche Vermarktung hat oberste Priorität. Wenn wir diese Entwicklung nicht rechtzeitig stoppen, wird es die Stimmung, wie wir sie kennen, über kurz oder lang gar nicht mehr geben. Soll das die Zukunft unseres geliebten Sports sein?


Wir in Frankfurt kennen die Antwort: NEIN!



Und das werden wir am kommenden Montag deutlich zeigen.

 



Der Nordwestkurve-Rat
Fan- und Förderabteilung Eintracht Frankfurt e.V.
Eintracht Frankfurt Fanclubverband e.V.
Ultras Frankfurt 1997

Nordwestkurve Frankfurt e.V. zum Thema Montagsspiele

Gude Eintracht-Gemeinde,

mit der Einführung der Montagsspiele in der Bundesliga wird endgültig deutlich, dass sich DFL, DFB aber auch die Clubs immer weniger um die Interessen und Wünsche der Fans scheren.

Bisher haben wir zugegebenermaßen zu viele Zumutungen ertragen, wenn auch mit Meckern und Protesten, aber dennoch: Wir sind montags nach Dresden gefahren, sonntags nach Cottbus, wir haben sonntagabends Hunderte Kilometer auf den Autobahnen verbracht; wir hatten Heimspiele unter der Woche um 17:30 Uhr in der zweiten Liga oder Pokalspiele wochentags um 18:30 Uhr.

Mit den Montagsspielen in der Bundesliga ist nun allerdings für uns der Gipfel erreicht!
Zwei Dinge werden angeführt als Grund der Einführung dieses Termins. Zum einen sollen die Europacupteilnehmer entlastet werden, zum anderen geschehe das zum Wohle der Amateurvereine, die ihren traditionellen Sonntags-Spieltag mehr denn je gefährdet sehen. Beides ist absurd. Hochbezahlten Profis sollte es möglich sein, nach einem Spiel am Donnerstag auch am Sonntag wieder anzutreten. Der Wunsch der Amateure ist mehr als nachvollziehbar. Als Konsequenz aber dann ein Spiel auf Montagabend zu legen, anstatt einfach zwei oder mehr Spiele am Sonntag parallel stattfinden zu lassen, auch wenn dann die Fernsehsender nicht alles exklusiv übertragen können - auf diese Idee kommt bei den Verbänden und in den Vorstandzimmern der Vereine natürlich niemand. Stattdessen gibt es zusätzlich zu den fünf Montagsspielen auch noch fünf zusätzliche Termine am Sonntag um 13.30 Uhr. Das war sicher auch ein Herzenswunsch der Amateurvereine.
Es ist also klar, worum es tatsächlich geht: um eine Profitmaximierung zu Lasten der Zuschauer im Stadion – bzw. derer, die auf den Stadionbesuch montags notgedrungen verzichten müssen.
Es passt ins Bild, dass die Eintracht ausgerechnet gegen die Marketingabteilung der Taurinabhängigen ihr erstes Spiel an diesem absurden Termin bestreiten wird – ein Konzern, der alles dafür tut, um sein Produkt zu vermarkten und keinen Gedanken an Regeln, gewachsene Strukturen geschweige denn Faninteressen und -kultur verschwendet.
Wir haben nicht vor, der DFL als stimmungsvolles Klatschvieh eine farbenfrohe und lautstarke Kulisse zu liefern und so die wirksame Vermarktung ihres Produkts Bundesliga zu ermöglichen.
Lasst uns den Verantwortlichen für diesen Unfug zeigen, dass es Grenzen gibt, die zu übertreten wir nicht einfach so hinnehmen werden.
Wir können durchaus Druck ausüben auf die Spielplangestaltung, und zwar so viel, dass die schlimmsten Auswüchse (hier die Montagsspiele in der 1. Bundesliga) vielleicht sogar wieder rückgängig gemacht werden.
Aber das funktioniert nicht, wenn wir wie die Lemminge allem hinterherrennen und stillschweigend akzeptieren.

Wir appellieren daher an alle Eintracht Fans, ihre Fahnen, Banner und Zaunfahnen zu Hause zu lassen und auf die Unterstützung unserer Mannschaft zu verzichten, auch wenn es schwer fällt, zumal die Jungs eine großartige Saison spielen!

Wir müssen alle gemeinsam gegen diese Schikanen angehen, um für unsere Interessen und unsere Fankultur zu kämpfen.
Denn wenn wir uns jetzt nicht wehren, wird auch dieser Zug bald abgefahren sein!

Der Nordwestkurve-Rat

Mitgliedschaft 2018 und Wintergrillen

GudeNordwestkurve,

hiermit laden wir euch zu unserer ersten Veranstaltung im neuen Jahr ein: dem Wintergrillen im Fanhaus Louisa am Samstag, 13. Januar 2018, nach dem Heimspiel gegen Freiburg (Anpfiff 15:30 Uhr).

Als besondere Gäste begrüßen wir diesmal Fredi Bobic und einen Spieler der aktuellen Mannschaft. Wir sind gespannt darauf, was die Beiden zu erzählen haben.

Ihr könnt euch an diesem Tag auch erstmalig die neue Jahresmitgliedschaft für 2018 sichern. Für die aktive Fanszene sollte es obligatorisch sein, sich diese Mitgliedschaft zu sichern. Ihr habt dadurch keinerlei Verpflichtungen, die Kosten sind überschaubar, ihr unterstützt dieKommunikation und Vernetzung innerhalb der Fanszene, die Vertretung eurer Interessen gegenüber der Öffentlichkeit und der relevanten Institutionen und ihr habt die Möglichkeit mit zu bestimmen, wer eure Vertreter sind. Es gibt zwar keine Ermäßigung auf Fanartikel oder Eintrittskarten, dafür eine gehörige Portion Einfluss auf die Entwicklung der Rahmenbedingungen für unsere Fanszene.
Der Preis bleibt unverändert bei 5Euro und Ihr erhaltet dieses Jahr ein Mini-Autotrikot dazu.

Ab dem ersten Heimspiel der Rückrunde könnt Ihr dann wie gewohnt am Fanabteilungs-Stand vor Block 32 und am Container die Jahresmitgliedschaft 2018 erwerben.
Bringt, wie immer, im besten Fall einen leserlich ausgefüllten Antrag mit. Diesen findet ihr hier:
http://nordwestkurve.net/NWK_Anmeldung_2018.pdf

Wie in den letzten Jahren bieten wir auch wieder eine Anmeldung per E-Mail an. Wer dies in Anspruch nehmen möchte, sendet bitte den ausgefüllten und unterschrieben Antrag an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und überweist parallel sieben Euro (Beitrag zzgl. Material- und Portokosten) auf folgendes Konto:

Nordwestkurve Frankfurt e.V.
IBAN: DE53 5105 0015 0140 2733 43
Verwendungszweck: Mitgliedschaft 2018

Ihr erhaltet euren Ausweis und eurer Mini-Trikot dann per Post nach Zahlungseingang.


Wir hoffen ihr kommt gut ins neue Jahr. Wir sehen uns am 13.Januar 2018 im Fanhaus Louisa!


Euer Nordwestkurve-Rat

Versammlung und Wahl 2017

Liebe Fördermitglieder, 

hiermit laden wir Euch zur satzungsgemäßen Versammlung der Fördermitglieder des Nordwestkurve Frankfurt e.V. am Samstag, den 21. Oktober 2017 vor dem Dortmund-Spiel ein. 

Ort: Fanhaus Louisa 
Beginn: 11:00 Uhr


Die Tagesordnung besteht vorläufig aus folgenden Punkten: 
1.) Bericht des Nordwestkurve-Rats über die abgelaufene Amtszeit 
2.) Aussprache über den Bericht 
3.) Entlastung der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats 
4.) Neuwahl der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats 
5.) Verschiedenes 

Auf drei Punkte unserer Satzung, welcher die Durchführung der Versammlung und insbesondere die Wahlen der einzelnen Mitglieder des Nordwestkurve-Rats betreffen, wollen wir auch in diesem Jahr besonders hinweisen: 
1. Laut Satzung (§ 9 Abs. 5) soll der Nordwestkurve-Rat in der Regel aus elf Mitgliedern bestehen und muss mindestens sieben Mitglieder haben. Mitglied des Nordwestkurvenrats kann jedes Fördermitglied werden, das seine Kandidatur spätestens zwei Wochen vor der Versammlung der Fördermitglieder beim noch amtierenden Nordwestkurvenrat schriftlich oder per E-Mail eingereicht hat. Wer also Interesse an einer Mitarbeit im Nordwestkurve-Rat hat, muss uns dies bis spätestens 07. Oktober 2017, am besten per E-Mail an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , mitgeteilt haben. Es würde uns sehr freuen, wenn sich aus der Mitgliedschaft möglichst viele Leute einbringen, schließlich soll der Nordwestkurve-Rat breit aufgestellt sein und unsere Fanszene in Ihrer Gesamtheit abbilden. 
2. Die o.g. Tagesordnung ist noch vorläufig, weitere Punkte können nach § 9 Abs. 3 unserer Satzung in die endgültige Tagesordnung aufgenommen werden. Dort ist geregelt: „Anträge von Fördermitgliedern sind in die endgültige Tagesordnung der Versammlung aufzunehmen, wenn sie spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Nordwestkurve-Rat eingereicht sind und von mindestens fünf Fördermitgliedern durch Unterschrift unterstützt werden“. Etwaige Anträge zur Tagesordnung müssen uns ebenfalls bis spätestens 07.Oktober 2017 erreicht haben.
3. Stimm- und Rederecht bei der Versammlung der Fördermitglieder genießen alle Mitglieder, die bis spätestens 30. April des laufenden Jahres ihre Fördermitgliedschaft erworben haben (§ 9 Abs. 3 der Satzung). Das Stimm- und Rederecht kann nur persönlich ausgeübt werden; die Vertretung eines nicht anwesenden Fördermitglieds ist, auch mit Vollmacht, nicht zulässig. Mitglieder, die erst nach dem 30. April die Fördermitgliedschaft erworben haben, können selbstverständlich ebenfalls kommen und der Versammlung beiwohnen.

Bitte denkt daran, euren Mitgliedsausweis oder einen Personalausweis zur Mitgliederversammlung mitzubringen!


Infos zur Anreise findet ihr hier: http://www.fanprojekt-frankfurt.de/inde ... d=anfahrt0

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung bei der Veranstaltung. 

Frankfurt, den 22. September 2017 

Der Nordwestkurve-Rat